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Sauerland Spanplatte

Richtwerte für Inhaltstoffe:

In der Literatur werden folgende Richtwerte der Inhaltsstoffe genannt:

  • darr-trockenes Holz:

    48-50 %Kohlenstoff
    44-45 %Sauerstoff
    6 %Wasserstoff
    0,1-0,2 %Stickstoff
    0,7-1,0 %Mineralische Stoffe

  • UF-verleimte Spanplatten:

    48 %Kohlenstoff
    42 %Sauerstoff
    6 %Wasserstoff
    3 %Stickstoff
    0,6-0,8 %Mineralische Stoffe

Bemerkung:

Der Stickstoff-Gehalt darf nicht zur rein rechnerischen Ermittlung der Stickoxyd-Emission herangezogen werden.

WKI-Veröffentlichung:

"Emissionen bei der Verbrennung von Holzspanplattenresten"

Die Bildung von umweltbelastenden Schadstoffen bei der Verbrennung von Spanplatten ist abhängig von der Vollständigkeit des Abbrandes.
Verbrennungstechnische Probleme werden anhand von Ergebnissen aus vergleichenden Brennversuchen mit Holz und unterschiedlichen Spanplattenresten diskutiert.
Die Mehrzahl der Spanplattenreste ergibt bei vollständigem Ausbrand keine oder eine nur wenig über der Verbrennung von Holz hinausgehende Umweltbelastung. Unzureichende Verbrennung führt dagegen zur Bildung von Stoffen, die gesundheitliche Beeinträchtigungen verursachen können.
(Marutzky, R.; Schriever, E./Holz als Roh- und Werkstoff 44:185-191)

VHI-Stellungnahme:

Spanplattenreste, die weder mit Holzschutzmitteln behandelt sind noch halogenorganische Beschichtungen oder Bestandteile aufweisen, können nach der derzeitigen Gesetzeslage in üblicherweise vorhandenen Feuerungsanlagen nach der 1. und 4. BImSchV thermisch genutzt werden.
(Gießen: 08/1992)

Entsorgung von SAUERLAND-Platten

SAUERLAND-Spanplatten werden aus naturbelassenen, heimischen Nadelholz gefertigt und chloridfrei ausgehärtet (ohne Verwendung von Ammoniumchlorid-Härter). Sie enthalten durch den UF-Leim lediglich einen etwas höheren Gehalt an Stickstoff (vgl. nebenstehende Tabelle).

Plattenreste können in Feuerungsanlagen, die einen guten Ausbrand gewährleisten, problemlos thermisch genutzt werden.