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Sauerland Spanplatte

Anforderungen

Die Anforderungen an die Wärmedämmung von Bauteilen ergeben sich aus der Wärmeschutz-Verordnung und aus DIN 4108.

Berechnung Wärmedurchgangskoeffizient

Wärmeübergangswiderstand
Die Wärmeübergangswiderstände können nach DIN 4108, Teil 4 mit

angenommen werden.

Wärmedurchlasswiderstand
Der Wärmedurchlasswiderstand ist direkt proportional zur Dicke des Bauteils und wird nach folgender Gleichung ermittelt:

s=Dicke des Bauteils
λR=Rechenwert der Wärmeleitfähigkeit
(siehe Tabelle)

Wärmedurchgangswiderstand
Der Wärmedurchgangswiderstand eines Bauteils wird durch Addition der Wärmeübergangswiderstände zum Wärmedurchlasswiderstand nach folgender Gleichung berechnet:

Wärmedurchgangskoeffizient
Der Wärmedurchgangskoeffizient k entspricht dem Kehrwert des Wärmedurchgangswiderstandes und wird wie folgt ermittelt:

Berechnungsbeispiel, Rechenwerte

Berechnungsgrundlage sind die Rechenwerte der Wärmeleitfähigkeit der eingesetzten Baustoffe entsprechend folgender Tabelle:

BaustoffDichteλR
kg/m³W/mK
Weichholz (Fichte)
Spanplatte (FPY)
harte Holzfaserplatte
weiche Holzfaserplatte
Röhrenspanplatte mit 
ca. 55% VSP
ca.   450
ca.   700
ca. 1000
ca.   300

ca.   500
0,13
0,13
0,17
0,06

0,10

Der Wärmedurchgangskoeffizient k eines Türblattes mit einer Röhrenspaneinlage kann wie folgt berechnet werden:

Türblattdicke = 40 mm = 0,04 m
Wärmeleitfähigkeit λR ca. 0,12 W/mK
(errechnet, da mehrschichtig)

Wärmeübergangswiderstände

Ergebnis

Der k-Wert eines 40 mm dicken Türblattes aus Holzwerkstoffen erfüllt nach DIN 4108 Teil 2 die Mindestanforderung an Treppenraumwände von: